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        <title>Latest Articles from Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology</title>
        <description>Latest 5 Articles from Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology</description>
        <link>https://geologica-saxonica.arphahub.com/</link>
        <lastBuildDate>Sun, 15 Mar 2026 02:36:28 +0000</lastBuildDate>
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            <title>Latest Articles from Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology</title>
            <link>https://geologica-saxonica.arphahub.com/</link>
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		    <title>Künstlich, sächsisch oder …? Überraschungen und Irrungen bei der Untersuchung des Malachits an der „Uhr mit einem Bergsänger“ im Dresdner Grünen Gewölbe (Inv.Nr. VI 101)</title>
		    <link>https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/181225/</link>
		    <description><![CDATA[
					<p>Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology 71: 91-107</p>
					<p>DOI: 10.3897/gs.71.e181225</p>
					<p>Authors: Ulf Kempe, Michael Wagner</p>
					<p>Abstract: Im Grünen Gewölbe in Dresden fällt eine von Hofjuwelier Johann Heinrich Köhler (1668–1736) für die Pretiosensammlung August des Starken (1670–1733) gelieferte Prunkuhr auf, bei der ein in eine Bergmannstracht gekleideter Sänger auf einem großen Malachitaggregat steht. Eine erste Begutachtung führte zunächst zu der Annahme, dass es sich bei dem Malachit nicht um eine natürliche Bildung, sondern um eine künstlich geschaffene Steinstufe handeln müsse. Da Malachit an anderen Pretiosen des Grünen Gewölbes praktisch nicht in Erscheinung tritt, überreichte der Rektor der TU Bergakademie Freiberg dem Dresdener Museum anlässlich einer Ausstellungseröffnung eine ungewöhnlich große Prachtstufe, die im Mineralhandel erworben worden war. Nachfolgende umfangreiche Untersuchungen zeigten, dass dieser Malachit seinerseits Produkt einer Hydrothermalsynthese nach einem in den 1980er Jahren in Russland entwickelten Verfahren ist. Zerstörungsfreie Analysen an der Uhr belegen hingegen, dass es sich bei dem „Berg“ unter der Perlfigur um einen natürlichen Malachit handelt, der ungewöhnlich hohe Gehalte von Arsen und Zink aufweist. Um die Herkunft der Malachitstufe unter dem „Bergsänger“ zu klären, wurden Vergleichsuntersuchungen an Sammlungsbelegen aus den Mineralogischen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg durchgeführt, die Vorkommen im Ural, am Inn und am Kongo repräsentieren. Einbezogen wurden auch zwei als „Russische Mosaike“ gefertigte Objekte: eine Tischplatte aus dem Depot des Grünen Gewölbes und ein defektes Werkstück mit sogenanntem „Aushkuler Jaspis“ als Trägermaterial aus der Freiberger Mineralsammlung. Ebenso wie seine spezifische Ausbildung belegen die Resultate der chemischen Analysen die Herkunft des Malachits unter dem „Bergsänger“ aus den historischen Silber- und Kupferlagerstätten der Bergbauregion Schwaz–Brixlegg in Tirol. Der Befund lässt allerdings offen, wie der Hofjuwelier Köhler Anfang des 18. Jahrhunderts an eine derartig seltene und große Schaustufe gelangen konnte, die nach wie vor als singulär gelten darf.</p>
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		    <category>Research Article</category>
		    <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 09:52:11 +0000</pubDate>
		</item>
	
		<item>
		    <title>„… mit rothen als gleichsam Bludtstropfen durchsprenget“: Über die historische Verwendung einer seltenen Sorte von „sächsischem Marmor“</title>
		    <link>https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/125004/</link>
		    <description><![CDATA[
					<p>Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology 70: 1-14</p>
					<p>DOI: 10.3897/gs.70.e125004</p>
					<p>Authors: Ulf Kempe</p>
					<p>Abstract: Die von dem sächsischen Hofjuwelier Johann Heinrich Köhler Anfang des 18. Jahrhunderts geschaffene Perlfigur eines „Schwedischen Grenadiers“ (Dresden, Grünes Gewölbe, Inv.-Nr. VI 103) steht auf einer rotgefleckten Kalksteinplatte, laut historischem Inventar bestehend aus einem „sächsischen Marmor“. Für diesen ungewöhnlich gemusterten Kalkstein lässt sich eine Herkunft aus den historischen Brüchen bei Wildenfels in Westsachsen nachweisen. Der seltene Dekorstein wurde im 18. Jahrhundert in sakralen Kontexten wie am katholischen Hohen Altar im Bautzener Dom, in der Kapelle von Schloss Hubertusburg und an der ehemals in der Schlosskirche Prettin befindlichen sogenannten Schwesterngruft im Freiberger Dom verwendet. Zwei Belege von solchem „Marmor“ haben sich in den geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg und den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden erhalten. Der nach historischen Quellen „wie mit Blut gefleckte“ Kalkstein wurde offensichtlich gezielt in der kirchlichen Innenarchitektur eingesetzt, um eine religiöse Botschaft zu transportieren. Bei der Figur des „Schwedischen Grenadiers“ im Grünen Gewölbe wird diese durch die Verwendung zimtbrauner Hessonite und grüner Smaragde noch zusätzlich unterstrichen.</p>
					<p><a href="https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/125004/">HTML</a></p>
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		    <category>Research Article</category>
		    <pubDate>Tue, 2 Jul 2024 13:39:36 +0000</pubDate>
		</item>
	
		<item>
		    <title>Stratigraphie und Korrelation der Quadersandsteine der oberen Elbtal-Gruppe (Mittelturonium–Unterconiacium, Sächsisches Kreidebecken) – Resümee und neue Ansätze</title>
		    <link>https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/109371/</link>
		    <description><![CDATA[
					<p>Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology 69: 1-21</p>
					<p>DOI: 10.3897/gs.69.e109371</p>
					<p>Authors: Birgit Niebuhr</p>
					<p>Abstract: Die für die Sächsische Schweiz charakteristischen massigen Sandsteine der oberen Elbtal-Gruppe (Mittelturonium–Unterconiacium) wurden syntektonisch von der aufsteigenden Lausitz im Nordosten geschüttet und reichen bis Pirna, wo sie mit dünneren, tonig-mergeligen Zwischenschichten wechsellagern. Für die rechtselbischen Sandsteine der Sächsischen Schweiz erarbeitete Lamprecht (1928, 1931) ein petrographisch-morphologisches Gliederungsschema, dem Seifert (1955) die wechselhaften lithostratigraphischen Einheiten des faziellen Übergangsgebietes bei Pirna gegenüberstellt. Diese Korrelation hat sich in den letzten Jahren durch eigene Arbeiten aufs Feinste bestätigt, wurde aber zwischenzeitlich von dem Mibus’schen Gliederungsschema in den Hintergrund gedrängt. Allerdings demonstrieren Bohrungen in der Umgebung von Pirna eindeutig, dass die Korrelation von Mibus (1975) nicht korrekt ist. Biostratigraphisch konnten in den letzten Jahren erstmals die Basis des Mittelturoniums (mit Collignoniceras woollgari, Mytiloides subhercynicus und M. hercynicus), des Oberturoniums (mit Inoceramus stuemckei) und des Coniaciums (mit Cremnoceramus waltersdorfensis waltersdorfensis) sowohl in der Mergelfazies, der Übergangsfazies als auch in den massigen Sandsteinen der Sächsischen Schweiz definiert werden. Im Mittel- bis Oberturonium lassen sich zwei Sedimentationszyklen von jeweils 810.000 Jahren nachweisen. Die Kreide-Sedimente sind heute 2–3° nach Nordosten senkrecht zur Lausitzer Überschiebung und unter 1° nach Nordwesten parallel zu ihr geneigt. So reihen sich entlang der Elbe die Steinbrüche der berühmten Werksandsteine von der tschechischen Grenze über die Königsberger Elbschleife (Mittelquader der Schmilka-Formation, Unter- bis unteres Mittelturonium) bis nach Pirna (Pirnaer Oberquader / Sandstein c3 der obersten Postelwitz-Formation, mittleres Oberturonium) ungestört aneinander. Die Werksandsteine der Schrammstein-Formation (oberes Oberturonium bis Unterconiacium) stehen in Landbrüchen an.</p>
					<p><a href="https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/109371/">HTML</a></p>
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		    <category>Research Article</category>
		    <pubDate>Wed, 6 Sep 2023 15:25:46 +0000</pubDate>
		</item>
	
		<item>
		    <title>Der Grillenburger Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn (Cenomanium, Tharandter Wald, Sachsen) – historisch berühmt und geologisch verkannt</title>
		    <link>https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/78579/</link>
		    <description><![CDATA[
					<p>Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology 67: 1-28</p>
					<p>DOI: 10.3897/gs.67.e78579</p>
					<p>Authors: Birgit Niebuhr, Frank Haubrich, Markus Fengler</p>
					<p>Abstract: Der Steinbruch am Flügel Jägerhorn westlich von Grillenburg ist vermutlich der älteste Kreidesandsteinbruch des Tharandter Waldes, in Betrieb seit etwa 1170. Historisch belegt ist, dass beispielsweise 1225 die Goldene Pforte des Freiberger St.-Marien-Doms aus Grillenburger Sandstein gefertigt wurde. Die vom Universalgelehrten J. F. Henckel (1722) veröffentlichten Kupferstiche der fossilen Hahnenkamm-Muschel Rastellum carinatum und der Pectinide Merklinia aspera aus dem „Sandsteinbruche im Grüllenburger Walde“ sind in der Literatur die bisher ältesten bekannten Abbildungen von sächsischen Kreide-Fossilien.        Im Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn ist als unterster Abschnitt die über 5 m mächtige „Werksteinbank“ aufgeschlossen, der marine Werksandstein der oberen Oberhäslich-Formation (unteres Obercenomanium), der fälschlicherweise in den letzten über 130 Jahren der kontinentalen Niederschöna-Formation (Untercenomanium) zugeordnet und als fossilfreier Dünensandstein interpretiert wurde. Die obersten 1,50–2 m der „Werksteinbank“ beinhalten neben Glaukonit auch fünf verschiedene Spurenfossilien der Skolithos-Ichnofazies, die sandig-flachmarine Ablagerungsräume charakterisiert. Es folgt die Pennrich-Formation (oberes Obercenomanium) mit dem ca. 1,50 m mächtigen plenus-Horizont und einem Transgressionskonglomerat aus bis zu 15 cm großen, gut gerundeten Rhyolith-Geröllen an der Basis. Zuoberst sind im Steinbruch noch 3–7 m gut gebankte, spiculitisch-glaukonitische Siltsteine erhalten.        Diese lithostratigraphische Abfolge ist typisch für das Osterzgebirge: marines Mittel- und Obercenomanium überlagert fluviatiles Untercenomanium. Die mittlere und obere Oberhäslich-Formation im Tharandter Wald – auflagernd auf der fluviatilen, mittleren Niederschöna-Formation und überlagert von der tiefermarinen Pennrich-Formation – ist etwa 20 m mächtig; als einziger cenomanzeitlicher Werksandstein der sächsischen Kreide wurden jeweils die obersten 5–7 m gebrochen. Bei Grillenburg transgredieren die Abfolgen der Oberhäslich- und Pennrich-Formation auch direkt auf den permischen Rhyolith der Tharandter-Wald-Caldera. Äolische Sedimente sind aus der sächsischen Kreide nicht bekannt.</p>
					<p><a href="https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/78579/">HTML</a></p>
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		    <category>Research Article</category>
		    <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 17:35:47 +0000</pubDate>
		</item>
	
		<item>
		    <title>„Gemeiner Jaspis von Herculanum“: Auf den Spuren der Antikenbegeisterung des 18. Jahrhunderts in sächsischen Kunst- und Mineralsammlungen</title>
		    <link>https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/78614/</link>
		    <description><![CDATA[
					<p>Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology 67: 29-44</p>
					<p>DOI: 10.3897/gs.67.e78614</p>
					<p>Authors: Ulf Kempe, Klaus Thalheim, Michael Wagner, Andreas Massanek</p>
					<p>Abstract: Im Bestand des Grünen Gewölbes und in den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden sowie in den Mineralogischen Sammlungen der TU Bergakademie in Freiberg lassen sich historische Belegstücke eines gestreiften, gelblich-grünlich bis braun gefärbten Jaspis („Diaspro giallo e verde rigato“) nachweisen, die sich einem bereits in der Antike bekannten Fundort bei Giuliana auf Sizilien zuordnen lassen. Auf das Fundgebiet bei Giuliana geht die heute für fein gebänderte Chalcedone verwendete Bezeichnung „Achat“ zurück, die ursprünglich für den sizilianischen Jaspis benutzt wurde und von dem alten Flussnamen „Achates“ abstammt. Bemerkenswert ist, dass alle in den sächsischen Sammlungen aufgefundenen Objekte aus sizilianischem Jaspis aus einigen wenigen Ausgangsstücken gewonnen wurden, für deren Herkunft in den historischen Katalogen der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden die Ausgrabungsstätte der Stadt Herculanum (Herculaneum) bei Neapel angegeben wird. Herculanum ist einer der klassischen Orte der römischen Antike, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Aufmerksamkeit von Italienreisenden aus ganz Europa auf sich zog.        Es kann angenommen werden, dass der Jaspis in römischer Zeit als Dekorstein von Sizilien nach Herculanum und von dort als authentisch antikes Material im 18. Jahrhundert nach Sachsen gelangte. In Dresden wurde er von dem am sächsischen Hof angestellten Goldschmied und Geheimen Kämmerer Heinrich Taddel (und später auch von dem durch Taddel protegierten Hofjuwelier Johann Christian Neuber) und von zwei weiteren Angestellten des sächsischen Hofes, dem Kanzeleikopisten Johann Carl Schlipalius und dem Oberhofmarschall Joseph Friedrich Freiherr zu Racknitz zu Sammlungs- und Präsentationszwecken verwendet. Die genannten drei Hauptakteure waren nicht nur durch ihre Sammelleidenschaft, sondern auch über die Freimaurerei eng miteinander verbunden. Als Bestandteil des von Heinrich Taddel wohl vor 1776 zusammengestellten Steinkabinettes gelangte der sizilianische Jaspis Anfang des 19. Jahrhunderts in die Sammlung des Grünen Gewölbes in Dresden, andere Stücke nach dem Bankrott von Johann Christian Neuber 1795 durch eine Auktion letztlich an die Bergakademie in Freiberg und die ursprünglichen Spolien beziehungsweise deren Reste unter anderem über den Ankauf der Sammlung des Freiherrn zu Racknitz 1805/06 in die damaligen kurfürstlich-königlichen Mineralsammlungen.</p>
					<p><a href="https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/78614/">HTML</a></p>
					<p><a href="https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/78614/download/xml/">XML</a></p>
					<p><a href="https://geologica-saxonica.arphahub.com/article/78614/download/pdf/">PDF</a></p>
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		    <category>Research Article</category>
		    <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 08:25:12 +0000</pubDate>
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